Montag, 10. August 2009
Black Flies & Golden Sun
Wie so oft stehen Ereignisse unter einem schlechten Stern. Mal klappt dies nicht und mal das nicht. So war es auch bei mir. Ich hatte schon alles geplant, als ich auf einmal ohne Model da stand, aber in einer wahrlichen Nacht- und Nebelaktion, habe ich dann doch noch die wunderbare Kathy gefunden und ich bin sehr froh, dass es im Nachhinein so gelaufen ist. Ich hätte mir Niemand besseren vorstellen können. Der Tag war dann mehr als ereignisreich. Wir wurden Paten von 2 kleinen Schafen, wobei wir dachten eins hätte es nicht geschafft, aber Schäfer Roman der Rumäne, hat ihm wieder neues Leben eingehaucht. Und das Oberarschloch von Glatzkopfverwaltungsfutzi von der Sorte Mensch, ich hab den ganzen Tag nichts zu tun und meine Frau lässt mich auch nicht mehr ran, also muss ich zeigen, dass ich noch wer bin und Menschen strafen, hat uns dann noch Angezeigt, weil wir vor dem Naturschutzgebietsschild parkten. Der fährt irgendwann schon noch freiwillig gegen einen Baum. Aber alles wurscht. Spaß hat‘s gemacht und Lenny hat sich gewundert, wieso trotz morgendlicher Dusche, immer ein Schwarm Fliegen um ihn herum schwirrte…vielleicht das nächste mal doch nicht mehr duschen!
Samstag, 20. Juni 2009
Donnerstag, 30. April 2009
„Jeder Fotograf ist ein Voyeur“
Letzte Woche habe ich im Bücherregal meiner Mutter die Autobiographie von Helmut Newton in die Finger bekommen. Ich hab mir das Buch gepackt und sofort als ich zu Hause war angefangen es zu lesen.
Ich wusste nicht was mich erwarten würde. Fas jeder kennt Helmut Newton, einen der - wenn nicht der - bekannteste Fotograf des 20. Jahrhunderts.
Es beginnt mit seiner Geburt in Berlin, seiner Jugend in Berlin, die Anfänge seine Fotografenlaufbahn, die Flucht aus Deutschland in den 30ern, Singapur, Australien, London, Paris…Monaco.
Das faszinierende an dem Buch oder an Newton finde ich das "wie" und das "wieso". Ich fragte mich, wie hat er es damals geschafft wunderschöne Fotos bei Nacht zu machen und das – laut seiner Aussage – ohne Blitz. Mit einer alten Kamera, die damals natürlich höchstmodern war, aber im Vergleich zu den heutigen Modellen wohl ein schlechter Witz. Wir stellen heute bei unserer Kamera mal schnell ISO 1600 ein und halten drauf. Heute werden 4 Blitzsysteme aufgebaut und sind so hell, dass sie ne ganze Stadt ausleuchten könnten. Aber sind die Bilder jetzt besser? Was ist besser? Wenn besser bedeutet, dass ein Foto kein Rauschen, das Model keine Fehler mehr hat und jedes Detail am PC bearbeitet wurde, dann sind sie besser. Aber für mich sind sie langweilig. Alle oder die meisten Bilder, die man heute in Modezeitungen, Werbemagazinen oder in Broschüren sieht, sind perfekt. Sie sind alle irgendwo & irgendwie gleich. Das ist nichts mehr Interessantes auf dem Bild. Kein Leberfleck, kein Augenring, kein Schatten, kein Härchen…kein nichts. Nichts Außergewöhnliches. Ich finde es monoton.
Oder liegt es an uns? Wollen wir solche Bilder gar nicht mehr sehen?
Mit den Tabus der damaligen Zeit müssen wir uns nicht mehr rumschlagen, trotzdem finde ich, dass wir mit der Zeit in gewisser Weise prüder geworden sind.
Wenn du heute ein Model buchst oder mit einem Mädchen Aufnahmen machst, die in keinster Weise anrüchig oder billig sind und ihr sagst sie soll ihren Busen zeigen, wird sie dich dumm anschauen und dir nen Vogel zeigen, die Meisten zumindest.
Der alte Newton hat in den 50er Jahren Aufnahmen gemacht, da war er noch nicht der Starfotograf am Modehimmel, sondern ein ganz normaler Fotograf, die Gesellschaft wesentlich püder als jetzt (möchte man meinen) und hat Titten fotografiert bis zum geht nicht mehr. Ich denke, dass wir heute viel an Ästhetik im Bereich der Fotografie eingebüßt haben – leider. Es gibt viele die darin keine Kunst mehr sehen und ich denke man muss vor allem wenn man Menschen fotografiert, egal in welcher Weise, den künstlerischen und ästhetischen Aspekt beachten. Drei Erdbeeren auf nen Hintern einer mit Tribals übersähten jungen, mit Silikonbrüsten ausgestatteten Jungen Dame vor einer Braunenstudioleinwand sieht nicht sonderlich anmutend und schön aus. Ich frage mich immer wem so etwas wirklich gefällt? Wer auf billige Fotos steht, der soll sich doch gleich in der Pornoecke versuchen…
Ich habe das Gefühl, dass die meisten schon von Anfang an sehr verklemmt sind sobald man Ihnen eine Kamera vor die Nase hält. Sie wissen nicht was sie tun sollen und versuchen sich mit irgendwelchen Posen, die sie aus dem Fernsehen oder Magazinen haben, aber es sieht meistens gestellt und unnatürlich aus. Eine Pose natürlich erscheinen zu lassen liegt am Model und am Fotografen, aber spielt einer von beiden nicht mit, dann kann man die Sache abhaken.
Ich versuche immer, dass die Menschen die ich fotografiere sich einfach so geben wie sie sind, einfach das machen, was sie sonst auch machen würden. (z.b. sich rote Erdbeeren auf den Arsch zu packen und dabei nen roten Lack-Tanga tragen. Eh klar!)
Wenn man dann die Leute in Momenten erwischt wo sie nicht darüber nachdenken was sie in dem Moment gerade tun oder nicht darauf achten, wirkt das für mich mehr als die beste Pose…
Aber vergessen wir nicht: „Jeder Fotograf ist ein Voyeur"!
Montag, 13. April 2009
Freitag, 3. April 2009
Englischer Frühling
Umso schöner war es heute im englischen Garten mit meiner alten Freundin Andrea im Biergarten am Chinaturm die erste Maß zu trinken, vom Baron von Fink persönlich mit einem "Hallo ihr Wixer! Seids schon wieder hacke? Ja ja ziehts euch richtig rein" bergüßt zu werden und die Sonnenstrahlen in vollen Zügen zu genißen. Jubel, Trubel, Heiterkeit.
































